„Financial Times“: Berlin für viele unerschwinglich geworden
Selbst die „Financial Times“ stellt fest: „Berlin ist für viele unerschwinglich geworden“. In der Ausgabe vom Mittwoch klärt der 28-jährige Marketingmanager Ed Brooks, der vor zwei Jahren aus London hergezogen ist, das FT-Publikum über die Besonderheiten Berlins gegenüber anderen europäischen Hauptstädten auf: „andere Denkweise“, „sozialistische Werte“, „Ressentiments gegen den reinen Kapitalismus“ – aber eben auch „sehr schwierig, einen bezahlbaren Platz zum Leben zu finden“. Brooks selbst zahlt 1150 Euro im Monat für seine 72 qm-Wohnung in Prenzlauer Berg, „früher Teil des kommunistischen Ost-Berlins“ – in London bekäme er für den Preis allenfalls eine Abstellkammer.