Gas- und Stromrechnungen gehen rauf: Energiepreise verteuern Berlins Straßenbeleuchtung um 11 Millionen Euro

Die Kosten für Laternen und Lampen auf Berlins Straßen übersteigen die Planungen. Grund sind die Teuerungen im Energiesektor. Was dennoch bleibt: dauerleuchtende Gaslaternen. Von Christian Latz.

Gas- und Stromrechnungen gehen rauf: Energiepreise verteuern Berlins Straßenbeleuchtung um 11 Millionen Euro
Foto: imago stock&people

Wenn Sie sich in letzter Zeit bei einem Blick auf Ihre hohe Gas- und Stromrechnung erschrocken haben, seien Sie gewiss: Sie sind nicht allein. Dem Land Berlin geht es ganz ähnlich, wie die Verkehrsverwaltung mit Blick auf die Kosten der Straßenbeleuchtung pünktlich zur neuen Heizperiode an das Abgeordnetenhaus schreibt. Sieben Millionen Euro offene Gasrechnungen sind für 2023 schon aufgelaufen. Bis Jahresende sollen die Strom- und Gaslaternen zusätzlichen Kosten bei elf Millionen Euro verursachen. Grund genug, schnell die noch 20.500 Gasleuchten in Berlin umzurüsten. Insbesondere jene, die weiterhin rund um die Uhr brennen. „Ja, das Problem besteht weiterhin“, teilt die Verkehrsverwaltung auf Checkpoint-Anfrage mit. 120 Leuchten sind wegen defekter Zündkerzen noch immer dauerhaft on fire. Aber immerhin durch „permanenten Austausch“ nicht mehr 1000, wie noch vor einem Jahr.