„Entstehungsort der Zukunft beschleunigen“: Giffey will Sondervermögen des Bundes für Tegel verwenden

Wie zuvor berichtet, wird der Umbau des ehemaligen Terminals A zum „Campus Tegel“ sich einige Jahre verzögern und deutlich teurer als erwartet. Kann das Projekt mit dem Sondervermögen der Bundesregierung schneller vorangehen? Von Anke Myrrhe und Stefan Jacobs.

„Entstehungsort der Zukunft beschleunigen“: Giffey will Sondervermögen des Bundes für Tegel verwenden
Foto: Imago / Schöning

am Montag haben wir an dieser Stelle mal wieder von Verzögerungen im Betriebsablauf berichtet – diesmal betroffen: Tegel. Aus Unterlagen des Stadtentwicklungssenators geht hervor, dass der Umbau des ehemaligen Terminals A zum „Campus Tegel“ hunderte Millionen Euro teurer wird als geplant und sich jahrelang verzögert (Wir bereiten schon mal den TXL-Countdown vor). Die betroffene Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) unterbricht ihre Japan-Reise (Stichwort: Expo nach Berlin holen) für folgende Durchsage: „Die Urban Tech Republic in Tegel entsteht, sie wird bereits an verschiedenen Stellen gebaut.“ Das ehemalige Terminalgebäude sei „das Herz des neuen Innovationsquartiers und kann ein europaweit beachtetes Beispiel dafür werden, wie die Transformation eines ehemaligen Flughafens gelingen kann“, sagte Giffey dem Checkpoint. „Aus meiner Sicht müssen wir alles dafür tun, die Entstehung des neuen Zukunftsortes in Tegel zu beschleunigen. Wenn das Sondervermögen des Bundes das ermöglichen kann, dann sollten wir es dafür nutzen.“ Oder wie es die Expo-Fans sagen: Dabei sein ist alles.