Was im Triell der Kanzlerkandidaten gestört hat
In der Live-Sendung am Sonntag krachte es – nicht nur zwischen den drei Aspiranten. Neben den Pannen im Studio lag auch inhaltlich einiges schief. Ein Kommentar. Von Nina Breher
Beim gestrigen TV-Triell (ARD und ZDF) hat’s ordentlich gerumpelt – und damit sind nicht die sich beharkenden Kanzlerkandidaten gemeint (nachzulesen hier). Sondern die Störungen, die der live im TV ausgestrahlten Diskussionsrunde eine ganz eigene Ästhetik verliehen. Nach wenigen Minuten – noch bevor Baerbock feststellte, dass Scholz‘ Redezeituhr nicht stoppte, obwohl er längst nicht mehr sprach – polterte es laut.