„Zerstörung der CDU“ – die Junge Union Berlin kontert
Mehr als fünf Millionen Mal ist das Video aufgerufen worden, in dem der Youtuber Rezo „Die Zerstörung der CDU“ zelebriert. Tagelang hat die Partei geschwiegen, dann herumgedruckst, dann ein Antwort-Video mit Philipp Amthor angekündigt und produziert, dann entschieden, das Amthor-Video nicht zu veröffentlichen – und stattdessen eine „offene Antwort“ im PDF-Format auf ihre Webseite gestellt. In der Zwischenzeit haben wir bei der Jungen Union Berlin nachgehakt, kein Video, aber eine Antwort vom Landesvorsitzenden Christopher Lawniczak erhalten. Der sagt: „Es gibt mindestens einen Grund, weshalb das manipulierende Video von ‚Rezo‘ der CDU nicht egal sein darf: die Viewer. Er erreicht eine Generation, zu der die Union den richtigen Zugang noch nicht gefunden hat. Es gibt viele Wege, auf dieses Video schlecht zu reagieren. Ein angekündigtes Statement zurückzuziehen und stattdessen eine 11-seitige PDF-Datei zu veröffentlichen, ist eine Möglichkeit. Das Satire-Magazin ‚Der Postillon‘ hat vorgeschlagen, die Antwort auf eine VHS-Kassette zu spielen. Damit wären wir wenigstens selbstironisch – so sind wir einfach nur langweilig.“ Stimmt.