Nachrichten aus der Nacht

Der Krieg, das ist die bittere Erkenntnis, gehört zu unserer neuen Normalität längst dazu. 37 Tage dauert die Invasion Russlands in der Ukraine nun schon. Hier die Nachrichten aus der Nacht:  
 
+++ Ukrainische Truppen eroberten nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen elf Siedlungen im südukrainischen Gebiet Cherson zurück.

+++ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj räumte allerdings auch Probleme an anderen Fronten des Krieges ein – etwa im Süden und im Donbass. Russland will nach Ansicht des ukrainischen Generalstabs die militärische Präsenz in der Ost- und Südukraine aufrechterhalten.

+++ Unterdessen hat sich die Lage in Kiew etwas entspannt. Nach Angaben des Stadtkommandanten wird die zivile Infrastruktur wiederhergestellt. In den Außenbezirken Kiews wird aber weiter gekämpft.

+++ Russland schickt bis zu 2000 Soldaten aus Georgien in der Ukraine. Nach britischen Erkenntnissen sollen 1200 bis 2000 russische Soldaten, die zuletzt in den abtrünnigen georgischen Gebieten Abchasien und Südossetien stationiert waren, die Truppen in der Ukraine verstärken.
 
Mit unserem Tagesspiegel-Liveblog informieren wir Sie fortlaufend zum Krieg in der Ukraine.