Clubcommission distanziert sich von geplanter Querdenker-Demo
Am Samstag laden Coronaquerulanten zur „Berlin-Club-Demo“. Aber der Kulturverband „Clubcommission“ will damit nichts zu tun haben. Aus dem Checkpoint.
Jubiläum ohne Jubelgrund: Am Sonntag jährt sich die erste Berliner Corona-Großdemonstration. Um das zu „feiern“, laden „Querdenker“ am Wochenende erneut in die Hauptstadt. Man bereite sich „auf ein einsatz- und kräfteintensives Wochenende vor“, sagt Polizeisprecher Thilo Cablitz. Zwei Protestzüge aus der Querdenker-Szene wurden aufgrund „absehbarer Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz“ bereits verboten. Dem rbb zufolge soll es sich u.a. um die geplante Großdemo am 1. August (22.500 Teilnehmer) handeln. Die Prüfung der weiteren Versammlungen dauert noch an.
Dazu noch ein Hinweis: Die für Samstag geplante „Berlin-Club-Demo“ wird ausdrücklich NICHT von der Clubcommission unterstützt. „Bereits seit längerem ist es eine beliebte Strategie aus dem Querdenken-Milieu, Themen, Akteur:innen und Orte der Kulturszene als Kulisse für ihre Anliegen zu vereinnahmen. Dieser Instrumentalisierung widersprechen wir entschieden!“, teilt die Clubcommission auf ihrer Webseite mit. Gemeinsam stehe man „für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie ein, der sich in erster Linie an wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher Solidarität orientiert“.