Verrücktes vom Berliner Wohnungsmarkt
Zur wachsenden Stadt I: Die „Community“ lifeX bietet WG-Zimmer in Mitte, Moabit und Tiergarten ab monatlich 1.200 Euro – und damit Zugezogenen aus ihrer Perspektive eine einmalige Chance. „Obwohl die Wohnkosten immer noch niedriger sind als in Paris und London, ist Berlin einer der am schnellsten wachsenden Wohnungsmärkte der Welt. Infolgedessen haben anspruchsvolle Vermieter es insbesondere Expats unglaublich schwer gemacht, sich in der Stadt niederzulassen“, heißt es auf der Webseite. „Bis jetzt.“ Naja… immerhin den Flatscreen gibt’s inklusive.
Zur wachsenden Stadt II: In Berlin-Lankwitz wird aktuell eine Wohnung per Gewinnspiel vergeben. Für 10.000 Euro gibt’s ein Los, alle Teilnehmenden bekommen via Mail Aufgaben aus Klassenarbeiten der achten bis zehnten Klasse (Mathematik, Naturwissenschaften, Geschichte, Erdkunde und Sprachen, sowohl als Textaufgaben als auch Ankreuzfragen) zugeschickt, die es zu erledigen gilt. Die Arbeit mit der geringsten Fehlerrate (Lösung der Aufgaben, Form, Rechtschreibung = höchste Punktzahl) gewinnt. Bei gleicher Punktzahl entscheidet die kürzeste Bearbeitungszeit. „Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.“