„Sobald die Außentemperatur unter 16 Grad fällt“: Berliner Wohnungsunternehmen heizen schon
Gesetzliche Vorgaben gibt es nicht, üblich ist ein Start Anfang Oktober. Dennoch haben Berlins Wohnungsbaugesellschaften bereits jetzt die Heizung angemacht. Von Robert Ide und Thomas Lippold
Auch äußerlich fröstelt es viele schon. Und so heizt Berlin trotz aller Sparsamkeit schon an. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen verweist zwar darauf, dass es keine gesetzlichen Grundlagen für die Heizperiode gebe, herauskristallisiert habe sich aber ein Start Anfang Oktober, also ab dem nächsten Wochenende. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften legen Kohle vor, wie eine Checkpoint-Umfrage zeigt. So heizen bereits die Gesobau, die Degewo und auch die WBM ihren Mieterinnen und Mietern ein. Die Gewobag schreibt dazu: „Alle Anlagen mit einer witterungsgeführten Regelung gehen automatisch in Betrieb, sobald die Außentemperatur unter 16°C fällt.“ Bei der Howoge will man sogar sicherstellen, „dass tagsüber 20 °C und nachts 18 °C nicht unterschritten werden“. Berlin macht sich vor dem Winter warme Gedanken – an einer lauwarmen Heizung.