Müssen die Vögel dennoch getötet werden? Keine neuen Vogelgrippe-Fälle im Berliner Zoo

Alle Vögel getestet: Kein weiteres Tier hat sich im Zoo mit der Vogelgrippe angesteckt. Der Senat könnte an diesem Mittwoch eine wichtige Entscheidung fällen. Von Lotte Buschenhagen

Müssen die Vögel dennoch getötet werden? Keine neuen Vogelgrippe-Fälle im Berliner Zoo
Ein Bartgeier (Gypaetus barbatus) sitzt in seiner Anlage im Berliner Zoo. (Archivbild) Foto: dpa/Monika Skolimowska

Stichwort Geflügel: Auch zehn Tage nach dem ersten Fall hat sich im Zoo kein weiteres Tier mit der Vogelgrippe angesteckt, verrät eine Sprecherin exklusiv am Checkpoint-Telefon. Mittlerweile habe man alle Vögel einmal getestet, jetzt gehe es in die zweite Testrunde. Wann der Zoo wieder geöffnet wird, könnte sich schon am Mittwoch entscheiden – dann kommen Zoo und Senat zu einer Konferenz zusammen. Trotzdem muss der Zoo weiter bangen, ob er seine Vögel töten muss. Das bestimmen allein die Behörden: „Der Zoo Karlsruhe hat damals eine Ausnahmegenehmigung bekommen. Aber kein Amt ist so wie das andere.“ An die möglichen Tötungen will die Sprecherin gar nicht denken. „Es sind ja keine Nutztiere, die zur Schlachtung gehalten werden, sondern oft geschützte Arten. Das wäre hochdramatisch.“