Die Checkpoint-Fortsetzungsgeschichte mit Hatice Akyün
Woche für Woche starten Berliner AutorInnen im Checkpoint eine Erzählung. Wie es weiter geht, entscheiden die LeserInnen. Lese Sie heute Teil II.
„Erzähl mal weiter“ – gemeinsam mit Berliner AutorInnen und Ihnen wollen wir während der Sommerferien Fortsetzungsgeschichten verfassen. Den Auftakt dieser Woche machte Hatice Akyün (hier zu lesen). Heute folgt Teil 2.
Kiez-Hollywood
von Hatice Akyün und (heute) Eckart Brandtstaedter
Wie gut, dachte sie, dass man hinter einer Maske nicht das Gesicht verlieren kann... Vor ihr stand ein großer Mann mit schwarzer Mundbedeckung und blinzelte sie mit strahlenden Augen freundlich an. „Dazu müsste ich wissen, um was es sich dabei genau handelt.“ „Eine Tarte Tatin ist ein verkehrt herum gebackener Apfelkuchen.“ Sein Grinsen war trotz der Mundbedeckung deutlich zu erkennen. Um seine Augen bildeten sich kleine Lachfältchen. „Das hört sich interessant an. Und Sie kaufen gerade die Zutaten dafür ein?“ Seine warme Stimme gefiel ihr. Er wirkte sympathisch. „Ja. Man muss sie selber machen. Die fertig gekauften taugen nichts.“ Er nickte. „Stimmt, nur selbstgemacht bekommt man die Karamellschicht auf den Äpfeln richtig hin.“ Sie stutzte. Hatte er nicht eben gerade noch gesagt, er wisse nicht, was eine Tarte Tatin sei? Irgendwie war die Situation merkwürdig. „Ich glaube, ich bin Ihnen eine Erklärung schuldig“, entgegnete er verlegen…
Und jetzt sind Sie gefragt – Wie soll es weitergehen? Schicken Sie uns Ihre Fortsetzung (maximal 600 Zeichen) bis spätestens heute um 16 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de. Die beste Idee veröffentlichen wir morgen im Newsletter. Und die gesamte Geschichte (deren Ende wiederum Hatice Akyün am Freitag schreiben wird) lesen Sie am Wochenende im Tagesspiegel und auf Tagesspiegel.de.