SPD-Antrag: Die Schulen denen, die sie dringend brauchen

Die Schulen denen, die sie am dringendsten brauchen – das fordert die Berliner SPD-Fraktion. Ein entsprechender Antragsentwurf sieht vor, die Notbetreuung von Grundschulen auf Sekundarschulen auszuweiten – und ihr im Zweifelsfall den Vorrang vor dem regulären Unterricht zu geben. Das Augenmerk soll sich auf SchülerInnen richten, die zu Hause vernachlässigt werden, auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, auf FörderschülerInnen, Kinder berufstätiger Alleinerziehender und solche, die in den vier Wochen der Schulschließung keinen Kontakt zu Lehrkräften hatten. Sie zurück in die Klassenzimmer zu bringen, habe oberste Priorität. Auch – und obwohl – Fachleute schon jetzt davon ausgehen, dass es durch die Vorsichtsmaßnahmen „bis Weihnachten“ dauern könnte, bis alle Jahrgänge zum analogen Unterricht zurückgekehrt sind.