Berliner FDP will den Lückenschluss

Proteste gibt es sehr sicher bei diesem Vorschlag: Nach der Eröffnung des 16. Bauabschnitts (Kommentar hier), plant der Bund bekanntlich bereits den 17. bis zur Storkower Straße – doch der FDP Berlin geht auch das nicht weit genug: „Der Autobahnring muss perspektivisch geschlossen werden“, sagt Generalsekretär Peter Langer. Bei der Planung des 17. Abschnitts müsse der 18. gleich mitgeplant werden.

„Wer ambitioniert denkt, handelt jetzt“, sagt Lange. „Ein solches Projekt kennt nur Gewinner.“ Wo die Verlierer wohnen (also: wo die Strecke langführen soll), sei allerdings „zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu beantworten“. Egal, denn: Der Ringschluss sei nicht weniger als eine Vision! „Von wo nach wo mit welcher Linienführung, kommt dann wie bei jedem Bauvorhaben im Verfahren.“

Zunächst sollten die Liberalen vielleicht die eigenen Reihen schließen. Der frühere FDP-Abgeordnete Roman-Francesco Rogat aus Friedrichshain-Kreuzberg findet schon den 17. Bauabschnitt zu viel. Er kommentiert auf X: „Bitte nicht“. Prognose: Da bleiben ein paar Lücken.