Waffen- und Messerverbot in Bus und Bahn: So bereiten sich BVG und S-Bahn (nicht) vor
Das Waffen- und Messerverbot in Bussen und Bahnen gilt voraussichtlich ab 17. Juli, die Polizei darf Fahrgäste dann ohne konkreten Verdacht kontrollieren. Für die ersten 15 Tage nach Inkrafttreten seien pro Direktion drei Schwerpunkteinsätze geplant, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Und wie bereiten sich die Öffis vor?
Die BVG teilt auf Checkpoint-Anfrage mit, ihr Personal sei ohnehin „sensibilisiert und geschult, potenziell gefährliche Situationen zu erkennen und besonnen zu reagieren“. Kontrolleure würden „in die neue Verordnung eingewiesen“, im Notfall aber immer Polizei und die BVG-Sicherheitskräfte informieren. Taschenkontrollen seien ohnehin ausschließlich Sache der Polizei. Auch bei der S-Bahn: Die eigenen Sicherheitsleute dürften keine Personen durchsuchen, so ein Sprecher. Und die Polizei kündigte auf Anfrage an, „Maßnahmen zur Kontrolle“ zu ergreifen, die Intensität richte sich nach der „jeweils aktuellen Lage“. Klingt alles recht vage.