Bezirk lässt von den Nazis geraubtes Seegrundstück verfallen
Eine kaum zu glaubende und doch typische Berlingeschichte erzählte mir vor einiger Zeit Michael Wolffsohn. Sein Großvater hatte in den 1920er-Jahren ein Grundstück am Stölpchensee in Zehlendorf gekauft und eine Villa darauf gebaut, die Nazis raubten das Eigentum, nach dem Krieg klagten die Wolffsohns es erfolgreich zurück – und verkauften das Gelände in den sechziger Jahren zwangsweise dem Bezirk, der dort eine öffentlich zugängliche Grünanlage schaffen wollte. Seitdem geschah, Sie ahnen es vielleicht schon: nichts. Jetzt hat Wolffsohn seinen Ärger aufgeschrieben – der Politik wirft er einen Betrug an seiner Familie und der Öffentlichkeit vor. Die ganze Geschichte aus seiner Sicht können Sie hier unter diesem Link lesen.