Der Landesschülerausschuss warnt vor Radikalisierung
Ein ungewöhnlicher Hilferuf: Der Landesschülerausschuss warnt vor der Radikalisierung in der Berliner Schülerschaft. Dem hohen Gesprächsbedarf von Schülern in Bezug auf den Nahostkonflikt werde an Schulen oft nicht entsprochen, heißt es in einem Positionspapier, das dem Checkpoint vorliegt. Zudem sei „zu beobachten, wie gezielt Gruppierungen aus dem rechtspopulistischen und rechtsextremen Spektrum versuchen, Jugendliche für ihre menschenfeindliche und diskriminierende Ideologie zu gewinnen“. Das höchste Schülergremium, derzeit geleitet von Orcun Ilter, fordert deshalb mehr Einsatz in der Extremismusprävention, eine stärkere Präsenz der Landeszentrale für politische Bildung in den Sozialen Medien und einen Runden Tisch mit den Senatsverwaltungen für Bildung sowie für Vielfalt und Antidiskriminierung.