„Kein Gießkannenprogramm“: Berliner SPD wirbt für Neustart nach Corona
Mit einem antiken Bus und ihrem Co-SPD-Chef Raed Saleh ging Franzika Giffey dann am Dienstag auf Wahlkampftour und lud zur Vorstellung vom „Zukunftsprogramm Neustart Berlin“. Credo: Die Berliner SPD will die „vier am stärksten von der Pandemie betroffenen Branchen“ mit bis zu einer Milliarde Euro unterstützen. Hotel- und Gastgewerbe, Veranstaltungswirtschaft, Einzelhandel und die Kulturbranche sollen in den kommenden Jahren gleichermaßen profitieren. Das sei „kein Gießkannenprogramm“, sagte Giffey. „Berlins Branchen, die besonders hart von der Pandemie getroffen wurden, unterstützen wir bereits seit Beginn der Krise mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Manche in der SPD scheinen die gute Arbeit der eigenen Koalition nicht zu kennen“, erwiderte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Entsprechende Zahlen veröffentlichte sie just am selben Tag: Acht Millionen Euro wurden demnach bereits an Soloselbstständige ausgezahlt, die gleiche Summe an Kleinstunternehmen. Die aktuelle Gesamtlage der Berliner Wirtschaft hat Kollege Kevin P. Hoffmann (hier) für Sie analysiert.