Mehr als 1000 Glätte-Opfer
Zwar auf Augenhöhe, dafür aber oft nur einen halben Meter über dem Fußboden, sind sich mehr als tausend Berlinerinnen und Berliner nach unfreiwilligen Rutschpartien in Krankenhausbetten liegend begegnet. Allein die Charité nahm in der zweiten Januar-Hälfte rund 630 Sturz-Patienten auf. Am 30. Januar wurden am Campus Mitte 30 Knochenbrüche versorgt, sagt Charité-Sprecherin Anne Rediger: „Wir haben zeitweise in drei Räumen parallel eingegipst.“ Das Unfallkrankenhaus Marzahn registrierte im Januar rund 450 Glätte-Opfer, davon etliche mit Gesichtsverletzungen. Besonders auffällig laut UKB-Sprecher Hans-Christian Bustorf: „Es hat den 20-Jährigen genauso getroffen wie den 80-Jährigen.“
Ok, damit ist immerhin ein zentrales Ziel aus dem Koalitionsvertrag erreicht – auf Seite 6 heißt es da: „Jung und Alt in einem Miteinander der Generationen zusammenbringen.“