Von Havelwelle bis Salzburger Berge: So machen Berlins Politiker Urlaub
Wir haben wieder gefragt, wo die Politiker Abwechslung vom Alltag suchen. Der regierende Bürgermeister Kai Wegner machts ganz einfach, er fährt die Sonne. Wohin flieht der Rest? Von Jessica Gummersbach
ob Malle oder Marzahn, Westerland oder Wannsee, Fidschi oder Futschi: Heute beginnen sechs Wochen Sommerferien. Für Kinder fühlt sich das an wie zwei Ewigkeiten, für Erwachsene wie dreimal Blinzeln. Eine Abwechslung vom Alltag ist es allemal – auch für Berlins Regierende. Wie jedes Jahr haben wir gefragt, wie und wo sie die Ferien verbringen. Außer Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger („aus Sicherheitsgründen keine Auskünfte über Urlaubszeiten“) haben diesmal alle geantwortet:
+ Regiermeister Kai Wegner urlaubt (ähnlich wie 2024) „im Süden, in der Sonne“.
+ Partnerin Katharina Günther-Wünsch (Bildung, Jugend & Familie) verbringt die Ferien „im privaten Rahmen gemeinsam mit ihrer Familie“.
+ Franziska Giffey (Wirtschaft, Energie & Betriebe) genießt den Sommer „mit der Familie im Garten und am Meer“.
+ Stefan Evers (Finanzen) bleibt „der Haushaltslage entsprechend direkt vor Berlins Toren, zwischen Havelwelle und Ostseebrise“. Der Plan: „Ein paar Tage Gegenwind genießen, bevor es wieder stürmisch wird.“
+ Ute Bonde (Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt) ist „da, wo meine Familie ist, und werde es sehr genießen“.
+ Christian Gaebler (Stadtentwicklung, Bauen & Wohnen) macht „eine Woche Motorradurlaub in Deutschland“.
+ Ina Czyborra (Wissenschaft, Gesundheit & Pflege) ist erneut mit dem Fahrrad unterwegs: „Das Ziel steht noch nicht fest, wird aber in Europa liegen.“
+ Cansel Kiziltepe (Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt & Antidiskriminierung) freut sich auf Erholung in Frankreich: „Endlich mal wieder ausschlafen, wandern, spazieren, Bücher lesen und viel Zeit mit der Familie verbringen.“
+ Sarah Wedl-Wilson (Kultur & Gesellschaftlicher Zusammenhalt) wird „mit ihren Patenkindern in den Salzburger Bergen wandern“.
+ Felor Badenberg (Justiz & Verbraucherschutz) freut sich auf „warme Abende mit Familie und Freunden, gutes – gern auch sehr scharfes – Essen“. Und: „Genau in dieser Schlichtheit liegt für mich echte Erholung und schafft Raum, den der Alltag oft nicht zulässt.“ Würden wir so unterschreiben.