Hohe Kosten nach Wasserschäden
Einen Wasserschaden haben die Wasserbetriebe in diesem Sommer ja öfter, manche Kunden glauben aber auch an einen Dachschaden. So wunderte sich ein Checkpoint-Leser aus Charlottenburg, dass er wegen eines Lecks in der Leitung vor seinem Haus erst zwei Wochen auf die Begutachtung und dann noch einmal zwei Wochen auf ein Angebot zur Reparatur warten musste - bei vollgelaufenem Keller. Nun stopfen die Wasserbetriebe das Loch und reißen dem Hausbesitzer dafür ein Loch von 3500 Euro in die Kasse. Tja, Leitungen vor dem Haus sind eben eine städtische Angelegenheit - weshalb hier den kommunalen Betrieben keine andere Firma das Wasser abgraben darf. „Ich denke mal, dass ein Konkurrent die gleichen Arbeiten um die Hälfte, auf jeden Fall um ein Drittel günstiger ausführen würde“, sagt ein Installateur. „Aber Konkurrenz gibt es ja auf diesem Gebiet nicht.“ Und viele Kunden gucken in die Röhre.