Träume von Berliner Skyline: Kai Wegners USA-Reise hat begonnen

Der Regierende Bürgermeister ist für eine Woche in New York zugegen. Beeindruckt von den Wolkenkratzern der Stadt träumt er von einer höheren Skyline in der City West und City Ost. Von Margarethe Gallersdörfer.

Träume von Berliner Skyline: Kai Wegners USA-Reise hat begonnen
Foto: dpa / Annette Riedl

Wir schalten nach Übersee! Dort hat die knapp einwöchige USA-Reise von Kai Wegner (CDU) samt 60-köpfiger Wirtschaftsdelegation begonnen. Es berichtet unsere Korrespondentin Anke Myrrhe:

Neues aus New York, wo der Regierende Bürgermeister gestern überpünktlich eingetroffen ist. Der Flug startete zu früh (!) vom BER (!!) und landete mit einer Stunde Verfrühung in Newark. Dieser Vorsprung wurde im Großstadtverkehr allerdings gleich wieder eingebüßt, rote Lichter leuchteten sechsspurig in Richtung Manhattan. Stillstand überall. „Bisschen was anderes als Berlin“, sagte Kai Wegner grinsend.
Sodann träumte er beim anschließenden Kurzrundgang zum Ground Zero und Broadway von mehr Hochhäusern in Berlin. „Wir könnten uns da ruhig mehr zutrauen in der City West und der City Ost“, sagte Wegner mit Blick auf die Skyline. Der ebenfalls mitgereiste Architekt Christoph Langhof bekräftigte, 300 bis 400 Meter seien schon möglich. „Man muss das Geld oben verdienen, das man unten ausgibt“, sagte er.

Gerade erst hat Berlin überhaupt seinen ersten offiziellen Wolkenkratzer bekommen. Beeindruckt von den New Yorker Riesen träumt Wegner von einer Skyline für Berlin. „Da wo es passt, können wir definitiv noch höher bauen“, sagte er. Diese Debatten würden Berlin sicher noch viele Jahre beschäftigen, Stichwort: Traufhöhe. Aber: „Wenn’s einfach wäre, könnte es ja jeder.“

Was meinen Sie: Würde eine Skyline mit ein paar Wolkenkratzern unserem Berlin stehen? We’ll have Manhattan? checkpoint@tagesspiegel.de