Verdacht auf Sozialbetrug bei Uber
Überholen, ohne einzuholen – das hat schon in der DDR nicht geklappt. Und es funktioniert wohl auch nicht bei Uber. Wie eine Tagesspiegel-Recherche zeigt, besteht bei billigen Berliner Mietwagenunternehmern wie auch Bolt und Freenow der Verdacht auf Sozialkassenbetrug. Demnach sind nicht wenige Fahrer bei undurchsichtigen „Mietwagenfirmen“ unterbeschäftigt – offiziell als Minijobber, während sie in Wahrheit in Vollzeit arbeiten würden. Ans Finanzamt würde dann eine geringfügige Beschäftigung gemeldet, beim Jobcenter aufgestockt, und „den Rest des Geldes kriegst du bar auf die Kralle vom Mietwagenunternehmen“, mutmaßt Taxifahrer Mesut. Klingt nach organisiertem Betrug, den Uber, Bolt und Freenow allerdings von sich weisen. Ein Taxi zum Hauptzollamt, bitte!