Fünf Nachrichten, die das impfindliche Herz erwärmen

In Sachsen helfen 500 Freiwillige den Impfteams, in Spandau setzt ein Busfahrer die Maskenpflicht durch und impfwillige Kinder dürfen sich auf den 13.12. freuen. Von Robert Ide

Fünf Nachrichten, die das impfindliche Herz erwärmen
Beim Kampf gegen Corona gibt es auch gute Neuigkeiten. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Und damit zu den guten Nachrichten für die impfindliche Seele:

— Im infektionsbeladenen Sachsen haben sich 500 Helferinnen und Helfer gemeldet, um die Impfteams ehrenamtlich zu unterstützen (via „Sächsische Zeitung“).

— Im Bus X34 nach Spandau hat gestern ein Busfahrer persönlich die Corona-Regeln durchgesetzt. Einem Mann mit Husten, aber ohne Mund-Nasen-Schutz, hielt er bei angehaltenem Bus die Maskenpflicht vor – und fuhr erst weiter, als dieser sich grummelnd doch dran hielt.

Impfungen für Kinder unter 12 Jahren könnten schon ab 13. Dezember beginnen (via „Spiegel“) – wenn die Ständige Impfkommission bis dahin aus ihrer pandemischen Müdigkeit erwacht sein sollte.

— In Berlin würden Zoo, Tierpark und Aquarium neue Impfungen von Menschen mit kostenlosen Besuchen bei den Tieren belohnen. Denn was Hannover jetzt für Kinder plant, gab es in Berlin bereits im September für Erwachsene. „Die Nachfrage war allerdings verhalten“, berichtet Christiane Reiss vom Zoo auf Nachfrage. Gerne unterstütze man weitere Impf-Kampagnen und sei „offen für entsprechende Anfragen“. Wer fragt?

— Und dann noch diese erhellende Antwort von Leif Erik Sander, Leiter der Forschungsgruppe Infektionsimmunologie und Impfstoffe an der Charité (Interview hier) – seine Einschätzung zur vierten Corona-Welle: „Wenn wir die jetzigen Rekordinzidenzen vor einem Jahr gehabt hätten, als es noch keinen Impfstoff gab, wäre das Gesundheitssystem zusammengebrochen und wir hätten ähnliche Szenarien wie in Madrid mit überfüllten Leichenhäusern. Dass solch ein Kollaps jetzt nicht eingetreten ist, liegt ganz klar an den Vakzinen.“ So viel zu unserem Glück im Unglück.