Berlin, Alexanderplatz

diese Woche bricht der Frühling in Berlin sich Bahn. Und die Buchmesse um die Ecke in Leipzig zieht wieder viele Menschen in den Bann. Wir blättern deshalb heute zuerst im aufregendsten Roman über unsere Metropole, „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin – geschrieben 1929 und immer noch nicht schlecht gealtert. Hier lesen wir: „Am Alexanderplatz reißen sie den Damm auf für die Untergrundbahn. Man geht auf Brettern. Die Elektrischen fahren über den Platz die Alexanderstraße herauf durch die Münzstraße zum Rosenthaler Tor. Rechts und links sind Straßen. In den Straßen steht Haus bei Haus. Die sind vom Keller bis zum Boden mit Menschen voll.“ Mit der Sonne kommen nun alle Menschen raus. Und selbst der Alex sieht ganz kurz fast schön aus.