Vom ICC zum BER: Verkehrssenatorin Bonde schlägt neue Strecke für Magnetschwebebahn vor

Klingt fast wie Edmund Stoiber: Ute Bonde hält noch am Traum der Magnetschwebebahn fest. Die Idee der neuen Strecke erstreckt sich vom ICC zum BER, auf der Trasse der Autobahn. Von Christian Latz.

Vom ICC zum BER: Verkehrssenatorin Bonde schlägt neue Strecke für Magnetschwebebahn vor
Foto: dpa / Bernd Settnik

Trotz Finanzsorgen und all der realen Probleme im Berliner Verkehr will Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) den Traum einer Magnetschwebebahn nicht aufgeben. Ihre neuesten Strecken-Ideen: Eine zweite Ringbahn oder eine Schwebebahn vom ICC zum BER. „Da habe ich die Trasse mit der Autobahn und setze da die Träger drauf“, sagte sie – und beerdigt den Wunsch damit eigentlich gleich selbst: Wenn nicht Berliner Brösel-Autobahnen so bringt wohl spätestens die erwartbare Skepsis der Autobahn GmbH so ein Projekt zur Strecke. Bonde aber denkt noch weiter: „Dann kann ich in der Innenstadt gegebenenfalls schon einchecken oder jedenfalls die Koffer aufgeben.“

Falls Sie gerade ein Déjà-vu haben, auch wir mussten sofort an Edmund Stoibers legendäre Transrapid-Rede denken („Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen, am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug.“) Stoibers Rede stammt aus dem Jahr 2002. Die erwähnte Transrapid-Strecke wurde nie gebaut.

Womit auch unser heutiger Song für die Checkpoint-Sommer-Playlist vorbeigedüst kommt: „Transrapid“ von Welle: Erdball.