„Ich schäme mich so“: Ärger über Müll und Silvesterreste am Holocaust-Mahnmal in Berlin
Das Reinigungsteam, das sich eigentlich täglich um das Holocaust-Mahnmal kümmern soll, stößt auf unerwartete Schmutzfinken. Jetzt greifen Freiwillige zu Besen und Handfeger. Von Jessica Gummersbach und Valentin Petri.
Mulmig wird vielen Passantinnen und Passanten am Holocaust-Mahnmal in Mitte: Zwischen den Stelen liegt Müll, vereinzelt sieht man Reste von Silvesterfeuerwerk. „Ich schäme mich so dafür, dass das Mahnmal nicht in Ordnung gehalten wird“, sagt Checkpoint-Leserin Brigitte Sens und will das Aufräumen selbst übernehmen, zweimal pro Woche, mit Besen und Handfeger, begleitet von einem Freund.