Diese i2030-Projekte bleiben auf der Strecke

Wer A sagt, muss auch B zahlen? Anscheinend gilt das nicht für das wichtigste Schienenprogramm der Hauptstadtregion. Dort kommen einige Abschnitte aufs Abstellgleis. Von Christian Latz

Diese i2030-Projekte bleiben auf der Strecke
Ein stillgelegter Teil der Potsdamer Stammbahn – ihre Reaktivierung verzögert sich weiter. Foto: Jörn Hasselmann/Tagesspiegel

Weniger locker sitzt das Geld bei den so wichtigen Vorhaben zum Ausbau des Schienennetzes. Wie berichtet, fehlt es an Mitteln für neue S- und Regionalbahnverbindungen im Rahmen des Großprojekts i2030. Nun ist auch klar, welche Strecken auf der Strecke bleiben: Der Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn, der Prignitzexpress von Schönholz nach Velten sowie der Ausbau des S-Bahnnetzes samt der Verlängerung der S75 von Wartenberg zur Sellheimbrücke. „Aufgrund der notwendigen Deckung pandemiebedingter Kosten“ können die Projekte „nur im verringerten Umfang und später als geplant finanziert werden“, schreibt die Verkehrsverwaltung an den Hauptausschuss. Dabei gilt doch: Wer A sagt, muss auch B zahlen.