„WTF is Ines? WTF is Marc-Alexander?“: Queere Ansprechpersonen wollen bekannter werden
Mit einer Postkartenkampagne machen zwei Staatsanwälte auf ihr Angebot aufmerksam: Sie sind zentrale Ansprechpartner für queere Menschen, die Hasskriminalität anzeigen wollen. Von Margarethe Gallersdörfer und Stefan Jacobs.
Kennen Sie eigentlich Ines Karl und Marc-Alexander Liebig? Dann geht es Ihnen wahrscheinlich wie dem größten Teil des queeren Berlins. Die beiden sind Staatsanwälte und spezifisch Ansprechpartner für Menschen, die Hasskriminalität wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität erleben. Und sie wollen in der Community dringend bekannter werden – weswegen sie jüngst mit Berlins Queerbeauftragtem Alfonso Pantisano eine knallige, zweisprachige Postkartenkampagne aufgesetzt haben („WTF is Ines?“, „WTF is Marc-Alexander?“).
Die meisten Menschen wüssten gar nicht, dass man Anzeigen auch bei der Staatsanwaltschaft stellen könne, sagt Liebig am Checkpoint-Telefon.