Breitere Radspuren, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren?

Um den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten, werden in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá tagsüber Fahrradstraßen eingerichtet. Auch in Berlin wird diese Maßnahme diskutiert. Von Ann-Kathrin Hipp

Breitere Radspuren, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren?
Foto: Emmanuele Contini/imago images

Wenig Platz für zu viele Menschen – aktuell auch ein Problem in den Öffentlichen Verkehrsmittel. Die BVG will deshalb von heute an wieder mehr Züge einsetzen. Sonderfahrzeuge sollen kurzfristig anhand von Kamerabildern der Bahnsteige losgeschickt werden. Was sonst getan werden könnte? Ein Blick ins Ausland: Da hat die Bürgermeisterin der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, um den ÖPNV zu entlasten (und weil Fahrradfahren vergleichsweise krisenfest ist), von 6 bis 19:30 Uhr auf 117 Kilometern temporäre Fahrradstraßen erlassen. Copy paste in Berlin? „Wir diskutieren das“, schreibt Xhain-Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann via Twitter. Und zwar nicht ob, sondern „wie“.