Berliner SPD spekuliert über Parteivorsitz für Franziska Giffey
Für die SPD bräuchte es sowieso einen anderen Befreiungsschlag. Darüber spekulieren Berliner Genossen, die sich mit fehlenden Befreiungsschlägen ja auskennen, gerade ausgiebig. Wie wäre es also, wenn Franziska Giffey – nein, nicht Regierende Bürgermeisterin, aber vielleicht ja Sozialdemokratische Hoffnungsmeisterin werden würde, fragt man sich in gut informierten Parteikreisen. Abgesagt hat sie ja noch nicht. Mit diesem Planspiel könnte sich die 41-Jährige auch ganz galant aus der eigenen Plagiatsaffäre schummeln: Doktortitel ruhen lassen; Familienministerium abgeben – SPD-Vorsitz annehmen als Frau der kleinen Leute und des großen Versprechens, die Stolpernde Partei Deutschlands wieder zur Stolzesten Partei zu machen. Vielleicht ja sogar mal auf sich selbst.