Kai Wegner kandidiert nicht mehr als DRLG-Landeschef
Im kommenden Jahr gibt Wegner sein DRLG-Amt auf. Der CDU-Politiker hatte „sogenannte Seenotretter“ als „Schlepperhelfer“ bezeichnet. Aus dem Checkpoint. Von Lorenz Maroldt.
Kai Wegner schwimmt sich frei: Der CDU-Chef gibt sein Amt als Präsident des DLRG-Landesverbands auf. Dem Checkpoint sagte Wegner gestern, er wolle „klar Schiff machen“ und sich „voll auf die CDU konzentrieren“ – bei den nächsten Vorstandswahlen der Lebensrettungsgesellschaft im Mai 2020 tritt er nicht mehr an. Das DLRG-Führungsgremium habe er über seine Entscheidung im Spätsommer informiert. Im November hatte Wegner in einem „Xing“-Beitrag von „sogenannte Seenotrettern“ als „Schlepperhelfer“ gesprochen, der DLRG-Bundesverband ging auf Abstand. Wegners Verteidigung: Er habe sich „zu keinem Zeitpunkt gegen die Seenotrettung ausgesprochen“. Jetzt will er die dahindümpelnde CDU retten: „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig.“