Steglitzer Grundschule fordert Ende der Autoraserei
Mehr Autos, mehr Unfälle: Das befürchten Schulleitung und Eltern im Berliner Südwesten. Sie wollen deswegen ein Tempolimit. Von Ann-Kathrin Hipp
Wir bleiben bei der Verkehrsunsicherheit und kommen zur Giesensdorfer Grundschule in Steglitz-Zehlendorf. „WIR FINDEN: ES REICHT! WIR FORDERN DIE SOFORTIGE AUSWEITUNG DES TEMPO 30“, heißt es in einem von der Schulleitung und Elternvertretung unterstützten Antrag, der dem Checkpoint vorliegt. „Der Ostpreußendamm rund um die T-Kreuzung Osdorfer Straße/Ostpreußendamm ist für Fußgänger sehr gefährlich. Täglich gibt es brenzlige Situationen. Dabei sind eine Grundschule, drei Kindergärten sowie das Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf in unmittelbarer Nähe. Ein Schüler der Giesensdorfer Grundschule wurde beim Überqueren der Ampel – er hatte grün! – von einem Auto angefahren und schwer verletzt.“ Mit dem Neubaugebiet „Neu-Lichterfelde“ könnte sich die Lage in den kommenden Jahren weiter verschlimmern. Mehr Autos, mehr Gefahr – so die Befürchtung. Ein Einwohnerantrag soll deshalb die Bezirksverordnetenversammlung auffordern, sich bei der Senatsverwaltung für eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzusetzen. Tausend Unterschriften werden dafür jetzt gesammelt.