Landeswahlleiter Stephan Bröchler: "Die vorgezogene Bundestagswahl ist doch kein Grund für Tränen"
Auf Checkpoint-Anfrage zeigt sich Stephan Bröchler zuversichtlich. Die Vorbereitungen laufen auf "Hochtouren" und "Landeswahlleitung, Bezirke, Senatsinnenverwaltung,Bundeswahlleitung und Landeswahlleitungen befinden sich im engen Austausch.“ Von Anke Myrrhe
beginnen wir heute mit den kontraintuitiven Nachrichten des Tages: Der Bundeskanzler hat wie gewünscht das Vertrauen verloren. Damit steht den Neuwahlen (voraussichtlich am 23. Februar) nichts mehr im Wege.
Mooooment, da fällt uns in Berlin aber noch einiges ein, was dem im Wege stehen könnte – auch wenn die Berlinale (13.-23. Februar) nur auf der Leinwand ein Marathon ist. Nicht ohne Grund heißt eine beliebte Zeile im neuesten Hit der Checkpoint-Band „Schlagzeile: Schon wieder Bundestagswahl. Bröchler weint…“. Aber siehe da, auf Nachfrage zeigt sich selbst der Landeswahlleiter höchst zuversichtlich: „Die vorgezogene Bundestageswahl ist doch kein Grund für Tränen“, sagt Stephan Bröchler auf Checkpoint-Anfrage.
„Die Band Fehlfarben weist den Weg: ,Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Das geht voran!‘“
Na, da laufen wir doch gern mit. Aber im Ernst: Wie ist läuft’s denn so mit der Vorbereitung? „Auf Hochtouren“, sagt Bröchler. „Landeswahlleitung, Bezirke, Senatsinnenverwaltung, Bundeswahlleitung und Landeswahlleitungen befinden sich im engen Austausch.“ Klar ist dennoch: Der kurze Wahlzeitraum im Winter ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. „Aufmerksamkeit erfordert der verkürzte Briefwahlzeitraum von nur 14 Tagen“, sagt Bröchler. Bei all dem Ärger, den es zuletzt beim Versenden von Wahlunterlagen gab, dürfte das eine heiße Nummer werden. Aber etwas Feuer unterm Hintern schadet in diesem Winterwahlkampf sicher niemandem.