Ex-Regierender Müller wollte Landesstelle einrichten: Straßenbauarbeiten in Berlin immer noch nicht koordiniert
Vor zehn Jahren hatte Giffeys Vorgänger eine „zentrale Koordination auf Landesebene“ für Straßen- und Grabungsarbeiten versprochen. Ein Realitätscheck. Von Lorenz Maroldt
Sie erinnern sich an Michael Müller? Richtig, der war mal Regierender Bürgermeister und davor Bausenator, und vor genau zehn Jahren hat er für Straßen- und Grabungsarbeiten „die Einrichtung einer zentralen Koordination auf Landesebene“ versprochen. Wie das heute so aussieht, hat uns unser Leser Martin Gertich beschrieben:
„In der Sesenheimer Straße (Charlottenburg) wurden in den Monaten Mai bis August Wasserrohre verlegt.Dazu rissen Bauarbeiter die Bürgersteige zwischen Bismarckstr. und Schillerstraße beidseitig auf. Nach Abschluss der Arbeiten wurde neu gepflastert, auch neue Fahrradhalter sind hier jetzt einbetoniert. Seit drei Tagen aber wird das Pflaster auf der Ostseite der Straße schon wieder aufgerissen – diesmal ist Vattenfall dran.“
Kein Wunder, dass die Leute hier irgendwann den Kanal voll haben (dafür müssen dann aber bitte nicht extra wieder die Gehwege aufgerissen werden).