Neuigkeiten lange erwartet: Berliner Senat entscheidet über Zukunft der Waldbühne

Der aktuelle Pachtvertrag der beliebten Konzertlocation läuft noch bis Ende 2026. Doch wie soll es danach weitergehen? Lange war die Zukunft der Waldbühne ungewiss. Der Checkpoint verrät exklusiv, welche Perspektive der Senat schaffen will. Von Lorenz Maroldt und Valentin Petri.

Neuigkeiten lange erwartet: Berliner Senat entscheidet über Zukunft der Waldbühne
Foto: Imago / Funke Foto Services

Wer zu einem Konzert möchte, sollte schon wissen, wann es stattfindet. Das gilt erst recht, wenn man selbst mitspielen will – so wie der Senat bei der Waldbühne. Die hat das Land Berlin 2009 an Eventim verpachtet. Aber wann endet der Vertrag eigentlich? In der Parlamentssitzung am 4.12.2025 fragten die Grünen nach dem Stand der Dinge – und bekamen zwei verschiedene Antworten:

Erst sagte laut Protokoll Christian Hochgrebe, Staatssekretär bei der zuständigen Innen- und Sportverwaltung von Senatorin Iris Spranger, der Vertrag laufe „noch bis zum Jahresende“, das wäre dann also Ende 2025 gewesen. Dann sagte Franziska Becker, ebenfalls Staatssekretärin bei Spranger, in derselben Sitzung: „Natürlich läuft der Vertrag zum Ende 2027 aus.“ 

Frage an Berlinkenner (also an regelmäßige Leserinnen und Leser der Checkpoint-Abo-Ausgabe): Was haben beide Antworten gemein? Richtig: Sie waren beide nicht richtig (die von Becker jedenfalls zumindest noch nicht richtig) – Pressesprecherin Sabine Beikler bestätigte gestern dem Checkpoint: „Der aktuelle Pachtvertrag läuft bis zum 31.12.2026.“

Wie der Checkpoint erfuhr, gibt es in Sachen Waldbühne aber auch ernsthafte Neuigkeiten, auf die viele seit langem warten (Abgeordnete, Veranstalter, Betreiber, Musiker, Fans…) und die wir hier exklusiv im Wortlaut verkünden können:

+ „Nach sorgfältiger Prüfung verschiedener Vertrags- und Betriebsmodelle hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport entschieden, den Betrieb der Waldbühne im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung zu vergeben.