Kann Berlin da mithalten? Hamburg stellt Olympia-Konzept „der kurzen Wege“ vor

Nicht in die nächste Legislatur verschieben lässt sich die Abgabefrist für die Berliner Olympia-Bewerbung (eine Woche nach der Wahl entscheidet der DOSB). Gerade hat die Konkurrenz in Hamburg ihr finales Konzept vorgestellt und verspricht ein „Sommermärchen“ für die ganze Stadt. Schauen wir doch mal rein: „Herzstück“ soll die Binnenalster werden mit Eröffnungszeremonie auf dem Wasser und einem schwimmenden Basketball-Court. Athleten sollen kurze Wege haben: 85 Prozent der Wettkampfstätten in der Stadt sollen nicht weiter als sieben Kilometer vom zentralen Olympia-Park entfernt sein. Auch Hamburg will vor allem auf bestehende Sportanlagen setzen und im hanseatischen Olympia-Dorf sollen nach den Spielen 9000 Menschen bezahlbaren Wohnraum finden.

Ob die Berliner da neidisch werden? „Für mich ist es ein Gebot des Respektes, mich über die Konzepte der anderen Bewerber nicht zu äußern und öffentlich zu kommentieren“, teilte Berlins Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand mit. Sportlich fair.