Bilanz der Hitze-Woche: Keine auffällig hohe Wasserbenutzung in Berlin
Die Berliner Wasserbetriebe melden zwar einen erhöhten Wasserverbrauch in der letzten Woche, allerdings nicht so hoch wie erwartet. Viel Wasser brauchten vor allem die Freibäder. Von Christian Latz und Saskia Kabelitz.
Wir starten mit deutlich entspannteren Temperaturen in den Montag. So wohltemperiert lässt sich gut eine Bilanz der vergangenen Hitze-Woche ziehen. Und die fällt überraschend mild aus. Trotz der Hitze konnten die Berliner Wasserbetriebe keine auffällig hohe Wassernutzung feststellen. „Vermutlich, weil so viele Menschen bereits im Urlaub sind“, teilte eine Sprecherin auf Checkpoint-Anfrage mit. Zwar stieg der Verbrauch im Vergleich zur milderen Vorwoche um täglich etwa 100.000 deutlich. Am bisherigen Spitzentag am 2. Juli wurden mit 870.000 dennoch rund 160.000 Kubikmeter mehr verbraucht als letzten Donnerstag.
Eine erhöhte Wassernutzung verzeichneten allerdings die Berliner Bäderbetriebe. Dort geht die vergangene Woche als eine der besucherstärksten Wochen der vergangenen vier Jahre in die Geschichte ein. Einen Besucherrekord gabs aber auch hier nicht. Die meisten Badenden zogs ins Sommerbad Kreuzberg.
Und noch eine gute Nachricht: Trotz Hitze blieb das Patientenaufkommen in den sieben Notaufnahmen der Vivantes-Kliniken weitgehend stabil, teilte eine Sprecherin mit. Auch der Anteil der älteren Notfallpatienten, die durch die Hitze geschwächt und dehydriert waren, sei „nur geringfügig erhöht“ gewesen.