Was kann der fast fertige BER? Team Checkpoint hat den Test gemacht
60 Tage vor der Vielleicht-Eröffnung haben Ann-Kathrin Hipp und Nadine Voß vom Team Checkpoint den BER-Probebetrieb getestet. Zehn Erkenntnisse. Von Lorenz Maroldt
3013 Tage nach der BER-Nichteröffnung und 60 Tage vor der Vielleicht-(Wahrscheinlich-Sicher-)Eröffnung haben Ann-Kathrin Hipp und Nadine Voß von Team Checkpoint den Probebetrieb getestet. Hier ihre 10 Erkenntnisse:
1. Wegen einer Signalstörung verzögerte sich die BER-Anreise um ca. 30 Minuten.
2. Ein großes Lob an die Spielemacher mit Liebe zum Detail. Es gab Kuscheltierhunde im Körbchen, Waffenkoffer samt Munition, Babys und meterlange Schlangen. Der Bitte, „das Spielen von eigenen ausgedachten Ereignissen“ zu unterlassen, sind wir trotz großer Versuchung nachgekommen.
3. Die Besucherterrasse bleibt ein Mysterium. Keiner kennt den Weg.
4. Der Dutyfree-Bereich ist die aktuelle Großbaustelle.
5. Mülleimer am BER sind so klein, dass kein „Durstlöscher“-Tetrapack reinpasst, große Papiertüten lassen sich zerknüllen.
6. Zwei Steckdosen (+-) gibt es pro Gate.
7. In eine Schlange stellt sich Berlin frühestmöglich auch dann, wenn es nicht mal einen Flug geschweige denn ein Urlaubsziel zu erreichen gibt.
8. Wenn die Flugzeugpiloten auch nur halb so berlinerisch witzig sind wie die Busfahrer, wird’s super: „Lassen Sie nix liegen, Sie bekommen es nicht wieder!“ und „Chaos ist was anderes, das ist Testbetrieb“. Na dann.
9. Zollbeamte sind extrem gut gelaunt, solange nur Probebetrieb herrscht.
10. Antalya und Friedrichshafen liegen manchmal nur eine Busdrehung und 5 Minuten auseinander.
Und wenn Sie genau wissen wollen, ob Nadine als Baby-Komparsin ihre bereits eingecheckten Eltern wiederfindet und Ann-Kathrin ihre Waffen durch die Security bekommt: Dieses kurze Video hier gibt Antworten auf allerletzte Fragen vor der Eröffnung (noch 59 Tage…).