Kritik am Plan für Anwohnerparkgebühren: „Für die CDU kommt das Auto vor den Menschen“

Weil dem Land Geld und Personal fehlen, kommen dort einige Brückenbauarbeiten gerade viel zu langsam voran. Von Christian Latz

Kritik am Plan für Anwohnerparkgebühren: „Für die CDU kommt das Auto vor den Menschen“
Foto: IMAGO / PEMAX

Ein bisschen mehr müssen Berliner Autobesitzer künftig für ihren Anwohnerparkausweis zahlen. Statt mickriger 20,40 Euro für zwei Jahre sollen es nach dem Vorschlag der Senatsverkehrsverwaltung künftig 55 Euro für den gleichen Zeitraum sein, wenn die Autofahrer die geplanten Rabattmöglichkeiten für Online-Anträge nutzen. Je nach Perspektive ist das mehr als eine Verdoppelung der Gebühren – oder die Erkenntnis, dass die CDU-geführte Verwaltung es scheut, dem eigenen Wählerklientel ans Portemonnaie und Blech zu gehen.