Viele offene Fragen in der CDU-Fördergeld-Affäre
Die Fördergeld-Affäre der Berliner CDU weitet sich aus. Nicht nur die Vergabe der Mittel für die Antisemitismusbekämpfung erfolgte vermutlich entgegen geltender Haushaltsregeln. Auch einige der geförderten Projekte selbst werfen etliche Fragen auf. Besonders heraus sticht die Zahlung von 39.000 Euro an die Fablhaft GmbH & Co. KG, eine Immobilienfirma, die augenscheinlich nichts mit der Bekämpfung von Antisemitismus zu tun hat. Das Unternehmen hat die Mittel laut Kulturverwaltung für ein Projekt namens „Future Narrative Fund – Fund for German-Israeli Co-Productions” erhalten.
Zwar findet sich zu diesem Projekt eine Website, aus der geht jedoch nicht hervor, was mit dem Geld passiert. Ruft man die auf der Seite angegebene Telefonnummer an, meldet sich eine Frau, die weder ihren Namen verraten noch Fragen zum Projekt beantworten will. Auch eine schriftliche Anfrage bleibt unbeantwortet. Welche Projekte noch erhebliche Zweifel daran wecken, dass sie geeignet sind, den zunehmenden Antisemitismus in der Stadt zu bekämpfen und welches Netzwerk hinter mehreren Projekten steckt, lesen Sie in unserer großen Recherche – zu finden hier.