Surfen in der City: Berlin bietet weiter kostenloses W-Lan an
Weil es der Senat verpasst hatte, einen Übergang zu schaffen, endete das Pilotprojekt „Free Wifi Berlin“ zum Jahreswechsel abrupt – 500 W-Lan-Standorte sind down. Wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, ist unklar. Von Lotte Buschenhagen und Robert Kiesel
Garantiert coronafrei und heiter sind jedoch diese doppelt guten Nachrichten:
Good News I: Berlin bleibt kabellos! Die Hiobsbotschaft zum kostenlosen Hauptstadt-Wifi (wir berichteten) ist seit Freitag Geschichte – zumindest ein bisschen. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey kündigte an, das 2000-Hotspot-Modellprojekt wird weitergeführt. Allerdings ist dabei wohl Geduld gefragt. Bis zur zweiten Jahreshälfte 2022 sollen die Voraussetzungen für den regulären Betrieb geschaffen werden, sagte Giffey. Das heißt freilich nicht, dass dann auch die bis zuletzt 500 mit WLAN versorgten Standorte ihren Betrieb wieder aufnehmen. Aus der von Giffey geleiteten Senatskanzlei hatte es zuvor geheißen, ein Zeitraum von ein bis eineinhalb Jahren sei realistisch, um die Weiterführung des 2015 gestarteten Projekts zu organisieren – sprich Mitte 2023. Realisiert werden soll das Ganze übrigens vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ), bekannt für seine eher lange Leitung. Egal wie, oder besser: wann es kommt: Team Checkpoint ist der Zeit voraus und gratuliert zum Einzug ins 21. Jahrhundert!