„Volt“-Partei will Berliner Landesverband gründen – und versucht, ihr Profil zu schärfen

Am Samstag fällt der Startschuss für die Berlin-Filiale der „Volt“-Partei. Der Checkpoint hat bereits vorher mit dem designierten Vorsitzenden gesprochen. Von Ann-Kathrin Hipp

„Volt“-Partei will Berliner Landesverband gründen – und versucht, ihr Profil zu schärfen
Foto: Fons Janssen/Volt/dpa

„Der Checkpoint berichtet seit vielen Jahren darüber, was Berlin bewegt. Wir wollen genau das tun: Berlin bewegen!“, heißt es in einer an uns adressierten Mail. Absender: Das „City-Team“ der proeuropäischen Partei „Volt“, die laut eigener Aussage Politik „auf allen Ebenen“ machen und deshalb einen Berliner Landesverband gründen will. Der Startschuss fällt am kommenden Samstag im „palisa Berlin“. Wir haben bereits vorab mit Steffen Meyer (einem der vier designierten Vorsitzenden) über die Kernthemen gesprochen, auf die sich die 169 Gründungsmitglieder geeinigt haben. 1) Mobilität: Inspiration durch Kopenhagen, „mehr Fahrrad und ÖPNV“ 2) Bildung & Digitalisierung: Medienkompetenz stärken und Berliner Firmen in Sachen Digitalisierung unterstützen 3) Wohnen: „Wir wollen mehr bauen, mehr Angebot schaffen“. 4) Verwaltung sei „in Berlin eigentlich das größte Problem“. Doppelte oder gar keine Zuständigkeiten sollen abgeschafft und die Bürokratie „ein bisschen optimiert“ werden. Potentielle Koalitionswunschpartner gibt’s noch nicht: „Wir müssen schauen, wer unsere Themen am besten vertritt. So viel kann ich aber schon mal sagen: Mit derAfD wohl eher nicht.“