Hoffest-Rabatt für CDU-Großspender und Immobilieninvestor Gröner
Ach ja, das Hoffest. Vor dem Roten Rathaus feierten 3500 Gäste zu Cocktails mit bemüht-berlinerischen Namen (Gin Tegel, Aperol Britz, den Rest ersparen wir Ihnen) – und jeder Menge Unternehmensstände (deutsch: Werbung). Auch ein Checkpoint-bekannter Immobilienunternehmer mischte mit: Christoph Gröner, stadtbekannt dank seiner großzügigen 800.000-Euro-Wahlkampfspende an die Berliner CDU. Zunächst hatte Gröner im Checkpoint-Podcast „Berliner und Pfannkuchen“ erklärt, an diese Spenden Forderungen zu hilfsbedürftigen Kindern geknüpft zu haben. Dies nahm er später zurück.
Jetzt ist Gröner auf Wegners Hoffest zu Gast, beziehungsweise der Verein „Wirtschaft kann Kinder“, dessen Vorstandsvorsitzender er ist. Er zahlt auffallend wenig (2500 Euro) für einen der eigentlich 14.300 Euro teuren Werbestände auf dem Meet-and-Greet mit der Berliner Landespolitik, wegen der Gemeinnützigkeit des Vereins. Praktisch.