„Wir müssen vordenken sonst sind wir irgendwann zu spät“
„Das Tempo der Neuinfektionen gewinnt an Fahrt“, sagte auch Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss. „Das ist ein Grund zur Sorge.“ Von internationalen Reisen in den Herbstferien (12. bis 26. Oktober) rät sie ab. Über eine berlininterne Verschärfung von Maßnahmen berät der Senat heute. Aus Koalitionskreisen heißt es allerdings, neue Auflagen seien zunächst nicht geplant. Es kommentiert Chef-Virologe Christian Drosten: „Wir müssen vordenken, sonst sind wir irgendwann zu spät. (…) Natürlich kann nicht jeder Einzelne immer das Ganze beeinflussen. Aber wer schon früh gewarnt wird, dass sich in 80 Kilometern Entfernung ein Stau aufbaut, kann jetzt schon mal überlegen, ob er einen Umweg nimmt.“ (Das gesamte doppelseitige Drosten-Tagesspiegel-Interview lesen Sie hier.)