Literarische Lücken: Buchhandlungen in Berlin ungleich verteilt
Nicht zuletzt unsere Ferienserie „Seitenweise Sommer“ (heutiger Lesetipp weiter unten) zeigt: Berlins Kiezbuchhandlungen sind sehr beliebt – und ausgesprochen ungleich verteilt. Laut Adressbuch des Buchhandels 2024 führt Mitte mit 49 Läden, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow (je 45), Friedrichshain-Kreuzberg (41), Tempelhof-Schöneberg (33), Steglitz-Zehlendorf (31), Treptow-Köpenick (13), Lichtenberg und Neukölln (je 12), Reinickendorf (8) und Spandau (7). Schlusslicht ist demnach Marzahn-Hellersdorf mit nur fünf Buchhandlungen.
Warum Buchhandlungen gerade in Marzahn-Hellersdorf so spärlich gesät sind und worauf der Bezirk beim Ansiedeln neuer Läden setzt, das lesen Sie heute im ungekürzten Checkpoint. Dort erfahren Sie auch, wo die Kitas leerer werden und wie Sie doch noch an Tickets für Veranstaltungen im ICC kommen. In der Vollversion gibt’s außerdem täglich den Comic „Berliner Schnuppen“, die besten Stadtleben-Tipps und exklusive Verlosungen – heute etwa Tickets für die Lesung von Max Goldt im Pfefferberg-Theater.
Und in den Sommerferien empfehlen Berlins beliebteste Kiezbuchhandlungen täglich ein Buch für die Hängematte. Heute legt Ihnen die Buchhandlung Libelleaus Alt-Treptow ein Vorlesebuch für stille und laute Kinder und ihre Erwachsenen ans Herz.
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