Lederer will Feiertag gegen den Faschismus

Am 8. Mai feiert Berlin das Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Kultursenator fordert, daraus einen regulären Feiertag zu machen – deutschlandweit. Von Ann-Kathrin Hipp

Lederer will Feiertag gegen den Faschismus
Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat sich für den 8. Mai als bundesweiten Feiertag ausgesprochen. „Es gibt keinen besseren Ort, um den Sieg über den Faschismus zu feiern“, sagt er. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano sieht das ähnlich und fordert die Feiertagssprechung via Petition. Was sie außerdem fordert: „AfD, NPD und ihre Verbündeten aufzuhalten, das Treiben gewalttätiger und mordender Neonazis zu unterbinden, ihre Netzwerke in Polizei, Bundeswehr aufzudecken und aufzulösen, einzugreifen, wenn Jüdinnen und Juden, Muslime, Roma und Sinti und andere, die nicht in das Weltbild von Nazis passen, beleidigt und angegriffen werden, Geflüchtete in Deutschland aufzunehmen, die Logik des Militärischen zu durchbrechen und Waffenexporte zu verhindern und die Diffamierung und Behinderung demokratischer und antifaschistischer Gruppen und Organisationen durch Geheimdienste und Finanzämter zu beenden.“