Familie widerspricht: Keine Zustimmung zu Lübcke-Statue
Mitteilungen aus Mitte (I): Als Enno Lenze und Wieland Giebel von „Berlin Story“ im Sommer 2022 beantragten, einen zerstörten Panzer gegenüber der russischen Botschaft auszustellen (politische Kunst), lehnte das grün geführte Bezirksamt ab – aufgrund einer „umfangreichen Stellungnahme“ des Fachbereiches Kunst, Kultur und Geschichte. Als jetzt das „Zentrum für politische Schönheit“ beantragte, eine Walter-Lübcke-Statue gegenüber der CDU-Zentrale aufzustellen (ebenfalls politische Kunst), gab’s keine lange Prüfung oder gar Einwände – die Verantwortlichen ließen sich vorgaukeln, dass eine Zustimmung der Angehörigen des ermordeten CDU-Politikers vorliegt (was aber nicht stimmt). Weitere Auskünfte über den Inhalt des Antrags lehnt das Bezirksamt ab – die Aktivisten hätten dies untersagt. (Die Erklärungen der Familie sowie des Bezirksamts finden Sie hier unter diesem Link.)