Leerstand trotz Wohnungsnot: In der Berliner Suarezstraße sind knapp 30 Wohnungen ungenutzt

Vor Jahren wurden die Mieter verdrängt. Seither stehen die Wohnungen leer. Dabei könnte Berlin sie gut gebrauchen – beispielsweise für die vielen Geflüchteten. Von Lorenz Maroldt.

 Leerstand trotz Wohnungsnot: In der Berliner Suarezstraße sind knapp 30 Wohnungen ungenutzt
Symbolbild: Mauritius Images

Eigentlich kaum zu glauben, aber es gibt immer wieder Wohnungsleerstand in Berlin – heute stellen wir Ihnen hier die Suarezstraße 24/25 vor: Von den 30 Wohnungen stehen 29 seit Jahren leer. Das Haus sollte mal abgerissen werden, um Platz für einen komfortablen Neubau mit Tiefgarage zu schaffen. Passiert ist bisher nichts (außer einer fetten Wertsteigerung – die Hände rührt der Eigentümer wohl nur, um sie aneinander zu reiben). Die Mieter wurden mit Abfindungen herausgedrängt, nur eine alte Dame lebt noch hier. Heizung, Wasser – alles funktioniert. Wie wäre es, wenn die 29 freien Wohnungen vorübergehend für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt werden? Es finden sich sicher genug freiwillige Helfer, die durchfegen und frische Farbe an die Wände bringen.