Die „Bazooka“ der Bundesregierung

„Bazooka“ der Bundesregierung nennt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) das am Montag beschlossene Corona-Hilfspaket. Rund 122,5 Milliarden Euro will das Kabinett für BürgerInnen und Unternehmen zur Verfügung stellen und hat dafür einen Nachtragshaushalt mit einer Rekordsumme von 156 Milliarden Euro beschlossen. Kleinstunternehmer und Solo-Selbstständige sollen über drei Monate Finanzspritzen von 9.000 bis 15.000 Euro bekommen. Neben Regelungen wie dem Kurzarbeitergeld und einem Kündigungsschutz für Mieter, die gerade keine Einnahmen mehr haben, sollen Eltern, die wegen Schul- und Kitaschließungen nicht zur Arbeit können und finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, vom Staat mit bis zu 2.016 Euro im Monat entschädigt werden. In Berlin fordern derweil VertreterInnen von 159 Restaurants und Gaststätten in einem offenen Brief an den Regierenden die komplette Übernahme aller Schäden und Risiken, die sich aus der Coronakrise ergeben. „Erreichen uns nicht unkompliziert und schnellstmöglich Hilfsgelder, werden viele unserer KollegInnen den April nicht durchhalten können.“