Registrierungen von Airbnb-Wohnungen nehmen zu

Der knappe Wohnraum in Berlin bekommt noch mehr Konkurrenz. Nachdem die (Neu-)Registrierungen von „Wohnungen zur zeitweisen Vermietung“ (vulgo: Airbnb) während Pandemiebeginn eingebrochen ist (minus 44 Prozent von 2019 auf 2020), stieg die Anzahl der registrierten Wohnungen im vergangenen Jahr wieder an. Um 72 auf 751 neue Registrierungen. Wenn Ihnen das jetzt arg wenig vorkommt, liegen Sie vollkommen richtig. Recherchen des Datenprojekts „Inside Airbnb“ ergaben, dass von rund 17.000 Airbnb-Wohnungen in Berlin nur 27 Prozent registriert sind, wie es das Gesetz eigentlich vorschreibt.

Und falls Sie zu denen gehören, die sich jetzt ertappt fühlen, hier gleich eine Service-Meldung hinterher: So eine Registrierung ist auch eine super Erinnerung daran, dass Vermietungseinkünfte ab 520 Euro versteuert werden müssen. Falls Sie das „vergessen“ haben, können Sie sich selbst anzeigen. Sie sind auch nicht allein. Selbstanzeigen „im Zusammenhang mit einem weltweit agierenden Vermittlungsportal” (Zitat Senatsfinanzverwaltung) haben Berlin bisher 1,3 Millionen Euro eingebracht (Q: Schriftliche Anfrage des Linken-Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg).